Badmintonregeln

Erstellt am Donnerstag, 12. Mai 2005

XII. Wiederholung

1)
Eine Wiederholung kann bei jedem unvorhergesehenen oder unbeabsichtigten Ereignis gegeben werden, also wenn etwas zufällig und ungwollt geschiet:
-Berührung des Daches oder herabhängender Teile durch den Ball, wie es in der Fußnote zu XI. 1) beschrieben ist.
-Berührung eines über die Netzkante (über 1,55 Meter) hinausragenden Teiles des Netzpfostens durch den Ball sofern der Pfosten auf der seitlichen Begrenzungslinie für Doppel steht. Steht er außerhalb: Fehler. Ist der Pfosten nicht höher als das Netz: so entscheiden, als wenn die Netzkante berührt worden wäre.
-Ein Gegenstand (z. B. Federball aus Nachbarfeld) fällt ins Spielfeld oder den Auslauf oder durchfliegt den Raum über dem Spielfeld. Wenn eine Person durch den Auslauf geht und einen Spieler irritiert oder beinträchtigt, gibt es auch Wiederholung.
Eine Wiederholung kann gegeben werden, wenn der Ball der Sicht des Schiedsrichters oder eines Spielers zeitweilig entzogen wird. weil er herabhängende Teile oder Balken überfliegt oder hinter diesen entlangfliegt.
Keine Wiederholung gibt es, wenn im Doppel eine Behinderung durch den Partner erfolgt. 2)
Eine Wiederholung gibt es, wenn
-der Federball sich derart im Netz verfängt, daß er auf der Oberkante hängenbleibt, oder nach Uberfliegen des Netzes im Netz hängenbleibt (bei einem Aufschlag gilt dies nicht),
-während des Aufschlages sowohl Rückschlägcr wie auch Aufschläger gleichzeitig einien Fehler begehen.
-der Aufschläger den Aufschlag ausführt, bevor der Rückschläger bereit ist.
-während des Spieles der Federball auseinanderfällt und sich der Fuß vollständig vom übrigen Federball löst: keine Wiederholung gibt es aber wenn der Ball durch Zusammenziehen des Korbes zur "Rakete" wird.

XIII. Federball nicht im Spiel

Ein Federball ist nicht mehr im Spiel, wenn
-er das Netz berührt und sich dort verfängt oder an der Netzoberkante hängenbleibt.
-er das Netz oder den Pfosten berührt und dann beginnt auf der Netzseite des den Schlag ausführenden Spielers auf den Boden des Spielfeldes zurückzufallen (also bei Beginn der Abwärtsbewegung ist der Federball nicht mehr im Spiel, d.h. ein Gegner, der nach Beginn der Abwärtsbewegung mit seinen Schläger das Netz berührt begeht keinen Fehler).
-er den Boden des Spielfeldes berührt.
-der Tatbestand eines Fehlers oder einer Wiederholung vorliegt.

XIV. Spieltunterbrechung

-Zwischen dem 1. und 2. Satz ist eine Pause von max, 90 Sektinden erlaubt, in der auch ein Trainer Ratschläge geben darf (Coaching).
-zwischen dem 2. und 3. Satz ist eine Pause von max, 5 Minuten erlaubt. Die Spieler dürfen, wenn beide es wünschen, kürzere Pausen machen oder sofort weiterspielen. Im Doppel reicht es, wenn einer der Spieler eine Pause verlangt. Das Präparieren neuer Bälle und Maßnahmen zur Regeneration, für Kleiderwechsel und Materialpflege, müssen in dieser Zeit geschehen.

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