Rheingau Boule Cup geht nach Wiesbaden

Erstellt am Montag, 13. Juni 2005 Geschrieben von Walter Weishaupt
Boule vor prächtiger Kulisse3. Platz für Inge Weishaupt von der TG Winkel

Bei bestem Boule-Wetter – trocken und nicht zu heiß – ging am Sonntag der 6. Rheingau Boule Cup in Winkel im Sportpark an der Vollradser Allee über die Bühne. Mit 43 Mannschaften wurde ein neuer Teilnehmerrekord mit erheblicher Steigerung erreicht.
Das Turnier, das bisher als Hobbyturnier bereits 26 – 28 Mannschaften auf die Beine brachte, wurde gezielt um spielstärkere Mannschaften erweitert. So fanden in diesem Jahr sogar Mannschaften aus der Ober- und der Hessenliga nach Winkel. Teilnehmer von 5 Jahren bis weit über 70 waren im Teilnehmerfeld. Den Veranstaltern gelang es, durch einen geeigneten Turniermodus für beide Teilnehmergruppen ein attraktives und motivierendes Turnier zu bieten. Wo erlebt man schon, dass Spieler aus der Hessenliga Kindern und auch erwachsenen Spielern der gegnerischen Mannschaft helfen und sie mit Hinweisen unterstützen . Dass am Ende doch die spielstärkere Mannschaft gewinnt ist naheliegend, aber trotz der Niederlage hat man viel gelernt und Spaß gemacht hat es obendrein. In welcher Sportart gibt es das noch? Mit dieser sehr gelungenen Veranstaltung wurden dem Boulesport im Rheingau viele neue Freunde gewonnen. Auch hierfür gebührt den "Profis" unser herzlicher Dank.
Wegen des großen Teilnehmerfeldes musste man auf den Sportplatz ausweichen. Dort wurden 32 Spielbahnen angelegt.

An dieser Stelle herzlichen Dank an Reiner Kitzmann und Helmut Eckerich, die bei der Herrichtung des Platzes kräftig Hand anlegten. So präsentierte sich den teilnehmenden Mannschaften am Sonntagmorgen ein optimales Spielfeld. Die landschaftliche Schönheit, direkt an den Weinbergen mit Blick auf die Hallgartener Zange und Schloss Vollrads, wurde besonders von den auswärtigen Gästen bewundert.
Die Freimuths Kurz nach 9:30 Uhr war wie vorgesehen Start des Turniers. In den Gruppen der Vorrunde spielten Könner und Hobbyspieler miteinander um die Platzierung, die über das Weiterkommen in die Endrunden A und B entschied. In der Endrunde B waren dann überwiegend die Hobbyspieler vertreten, die sich bis zum &dbquo;kleinen" Finale durchaus ansehnliche Wettkämpfe lieferten. Wo die Technik noch nicht reichte, ersetzte Einsatz und Siegeswille das feine Spiel. Natürlich gab es auch die kleinen Enttäuschungen, wenn man nach einer Niederlage ausgeschieden war – aber auch den Willen, es beim nächsten Mal besser zu machen. Gut so!

In der Endrunde A dominierten, wie kaum anders zu erwarten, die spielstärkeren Mannschaften. Doch einigen Hobbymannschaften war der Einbruch ins Elitefeld gelungen, was denen sichtlich diebische Freude bereitete. Hier sind in erster Linie "Die Freimuth’s" zu nennen, die mit Herbert, Anita und Michael Freimuth bereits in ihrer Vorrundengruppe ungeschlagen Platz 1 belegt hatten. Auch die erste Partie in der Finalrunde wurde mit 13:11 gegen die Hartig’s aus Wiesbaden gewonnen. Erst im Achtelfinale ereilte sie dann die Tücke des KO-Systems. Bravo Ihr Drei!

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