Verein (2)

Hallenmisere - Bewährungsprobe für unseren Verein

Erstellt am Dienstag, 08. April 2014 Geschrieben von Heike Zimmer im Autrag des Vorstandes

Die seit September bestehende Sperrung der städtischen Fritz-Allendorf-Halle stellt die TG Winkel auf eine harte Bewährungsprobe. Durch einen Wasserschaden, der im Sommer 2013 eingetreten war, wurde die Sperrung der Halle erforderlich. Sanierungsarbeiten wurden zwar unverzüglich in die Wege geleitet, jedoch wurden diese bislang leider nicht so ausgeführt, dass eine kurzfristige Wiedereröffnung zu erwarten ist. Bislang wurde von Seiten der TG Winkel, die vollkommen unverschuldet in diese Situation geraten ist, alles getan, um eine zügige Sanierung zu ermöglichen. Woher der Vorwurf kommt, die TG könnte sich als „Störfaktor“ erweisen, erschließt sich dem Vorstand nicht (Bericht des Wiesbadener Kuriers vom 05.04.2014).

 

Auf Drängen des Vorstandes wurde nun von der Stadt Oestrich-Winkel, die Eigentümer der Sporthalle ist, ein neutraler Projektsteuerer für die weiteren Sanierungsmaßnahmen eingesetzt. Wir hoffen, dass die Maßnahmen, die nun erfolgen sollen, endlich zu einem Erfolg führen und eine Nutzung wieder möglich sein wird.

Seit September sind wir mehrere Stunden pro Woche damit beschäftigt, für 45 Übungsgruppen im kompletten Rheingau Ausweichräume zu suchen. Zum Glück zeigen sich zurzeit 12 befreundete Vereine, Schulen und Institutionen wie z.B. das Mehr-Generationenhaus sehr kooperativ und stellen Räumlichkeiten zur Verfügung. Durch wechselnde Belegungszeiten in einigen Hallen und Räumen müssen jedoch laufend die Übungsstundenpläne angepasst werden. Kaum eine Gruppe kann noch zur gewohnten Zeit trainieren. Die Teilnehmer müssen Fahrwege im Rheingau in Kauf nehmen und sich teilweise mit ungewohnten oder auch eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten zufrieden geben. „Dass der Übungsbetrieb noch nicht zusammengebrochen ist, haben wir unseren überaus engagierten und flexiblen Übungsleitern zu verdanken und der Kooperationsbereitschaft anderer Hallenbetreiber“, so Werner Freimuth, der erste Vorsitzende.

Das Zentrum des Vereins ist seit 15 Jahren das Sportgelände an der Vollradser Allee. „Es fehlen seit sieben Monaten nicht nur die guten Trainingsbedingungen sondern auch die Begegnungsstätte an sich. Die Kommunikation der Übungsleiter findet ja fast nur noch durch E-Mails oder Telefonate statt.“ so berichten die Übungsleiter. In den vergangenen Wochen wurden immer wieder Sitzungen für die über 30 Übungsleiter angesetzt, die dann doch verschoben werden mussten, da die Räumlichkeiten in der Fritz-Allendorf-Halle nicht zugänglich waren, entgegen der Planung.

Der Schaden, der für unseren Verein entstanden ist, lässt sich nur schwer beziffern. Es gibt wohl einige konkret messbare Kosten wie z.B. das Anschaffen von zusätzlichen Musikgeräten oder die Vergütung der Arbeitskraft, die die ständige Planung des Übungsbetriebes übernimmt. Schlimmer jedoch sind die nicht messbaren Schäden, wie Mitgliederschwund und Imageverlust, die der TG Winkel zu schaffen machen. Unser Vorstand ist sich einig: „Diese Hallen-Misere ist wirklich eine harte Zerreißprobe, die Nerven liegen blank.“

Der Verein und alle Mitglieder hoffen nun schon seit Wochen, endlich wieder einmal voll durchstarten zu können. Es wird eine Menge Arbeit, Kraft und Zeit kosten, den Verein wieder aufzubauen. Hoffentlich können wir bald damit beginnen!

Wir danken allen Mitgliedern und Übungsleitern sowie allen Bereitstellern anderer Räumlichkeiten für die Flexibilität, Geduld und Unterstützung!

Der aktuelle Übungsstundenplan ist zu finden unter "Sportangebote".

 

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